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Die neuesten Artikel

Geschichten aus Hirschfurten I – In den Sümpfen des Ostens

Gepostet by on Apr 2, 2019

Er hatte sich schon oft gefragt, warum nie ein König auf die Idee gekommen war, das Reich im Osten einfach zu erweitern. Mit einer großen Expeditionsarmee über die Furten, tief hinein ins Feindesland und dann dort bleiben. Nun wusste er warum… Meilenweit Sumpfland, soweit das Auge blicken konnte. Fern im Osten und eher zu erahnen als zu erkennen ragten finstere Bergzinnen in den blauen, nur von vereinzelten Wolken durchzogenen Herbsthimmel. Doch weder die strahlende Sonne noch die schier unbegrenzte Freiheit dieses Landes vermochten ihn zuversichtlich zu stimmen. Eine unausgesprochene und nicht ganz greifbare Bedrohung lag über den Myriaden von Seen, Bächen und Hainen die das Bild der Ebene bestimmten....

Sieg und Verrat!

Gepostet by on Aug 10, 2018

Mein guter Freund und Weggefährte in finsterer Stunde, nehmt meinen Gruß aus der Ferne und wisset, dass mich nicht sehnlicher bewegt, denn der Gedanke, alsbald in unser friedliches Reich zurück zu kehren. Vieles ist geschehen auf diesem Feldzug und gerne bitte Ich Euch schon jetzt, alsbald den starken Met bereit zu stellen, auf dass Ich es Euch vor dem Kamin ausführlich zu berichten vermag bei einem gutem Trunke. Doch will Ich mich vorab nicht in Schweigen hüllen, denn zu groß ist das Erreichte und zu erschütternd das Erlebte. Ja, wir haben gesiegt. Nachdem wir unter blutigem Tribut das Monster Kor’zuhl-et4 im vergangenen Jahr vernichten konnten, ist nun auch der...

Der Pakt erhebt sich!

Gepostet by on Sep 2, 2017

Mein alter Freund, Ich grüße Euch aus fernen Landen. Denn nach wie vor befinde Ich mich in Mythodea. Gerade wollte Ich beginnen, Euch von dem zu berichten, was sich auf dem Feldzug gen Weltenschmiede zugetragen, da eilte ein Soldat in mein Gemach, außer sich vor Aufregung und einen Brief mit sich tragend. Wohl mein treuer Gefährte, der Brief war mit einem jener Boten gekommen, die auf finsteren Schwingen solche Nachrichten tragen, in denen es um nichts geringeres geht als die Herausforderung des Schicksals selbst. Der Pakt wurde gerufen, denn dunkle Wolken sind aufgezogen und künden von einem Winter, in dem das Wort der Klinge weichen wird. Aus keinem geringeren...

Für die Gefallenen, für die Karawaner!

Gepostet by on Aug 30, 2017

Hat sich der Mensch verstiegen wenn er sein Schicksal selbst bestimmt oder führt der Mut, das zu tun was nur den Göttern ansteht, erst zu wahrer Größe? Fragen die sich ein jeder von uns auf diesem Feldzug einmal mehr gestellt hat. Denn einige wenige haben beschlossen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und das Leben welches ihnen gegeben wurde mit selbstgeführter Klinge zu beenden. Die Männer von denen die Rede ist haben, gemeinsam mit ihren Gefährten im Bunde, dem Pakt des Blutes und der Eisernen Faust mehr Ruhm gebracht als all jene, die gestritten und ihr Leben erhalten haben. Sie haben ihre Namen unsterblich werden lassen und...

Das Furtenlied

Gepostet by on Aug 11, 2017

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt. Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein, die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain. Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo der große Fluss woget auf steinigem Weg An Klippen und Klüften sich windet der Steg. Wo der Wachtrupp schaut prüfend, der Feinde Gebar, die Pfeile wohl fliegen zu schrecken die Schar, Wo Krieger sich schicken mit fleißiger Hand |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr, wo’s singet und klinget den Göttern zur Ehr,...

Der Glaube in Hirschfurten

Gepostet by on Dez 2, 2016

  Im religiösen Leben der Hirschfurtener treffen zwei Einflüsse aufeinander, die zwar verwand, aber dennoch verschieden sind. Zum einen der traditionelle Glaube der Urbevölkerung, in dem die alten Götter in den Bergen und Wäldern leben, Aspekte der umgebenden Natur wiederspiegeln und sowohl helfend als auch strafend in die Belange der Menschen eingreifen. Zum anderen der Glaube, den Harald I mit seinen Eroberern ins Land brachte, in dem die Götter, gleichwohl man sie als eben jene erkannte, die bereits verehrt wurden, in ihren himmlischen Hallen wohnen, der Allvater Odin über allen thronend, als mächtiger Heerführer, weiser Beschützer und gestrenger Richter. Die einfache Landbevölkerung und in Hirschfurten vor allem die Bewohner...

Die Beringer

Gepostet by on Sep 1, 2016

Oft ist die Sprache vom opulenten Lager der Hirschfurtener, der Ritter sei gar dekadent hört man, und „Speisen wie die Götter unterm Hirschbanner“ ist längst ein geflügelter Satz. Doch ist dies nicht die ganze Wahrheit, denn ein jeder, der in den letzten Jahren Ser Ulrichs Lager aufgesucht hat, musste feststellen, dass es sich um viel mehr handelt. Denn neben den Hirschfurten findet sich stets das nicht minder hübsch anzusehende Lager der Beringer, jener kühnen Truppe unter der Führung des Freiherrn Liam von Freyberg. Ein nicht geringer Teil der Geschichte des Schmausens und Föllens liegt hier begründet, waren es doch die Beringer, die erstmalig morgendliches Rührei mit Spreck und Spanferkelfleisch,...

Horst

Gepostet by on Aug 28, 2016

Dass es die wagemutigen Streiter des Ritters all die Jahre geschafft haben, ein vernünftiges Lager aufzuschlagen, bevor Sir Ulrich seinen Sappeur Horst für den Feldzug ins Land Mythodea verpflichten konnte, ist nahezu verwunderlich. Denn der gelernte Holzfäller, ein Urgestein der Hirschfurtner Lebensart, ist wirklich für jede anfallende Arbeit zu haben, sei es der Bau eines Zaunes, eines Fouragekarrens, von Sitzgelegenheiten und vielem mehr. In all diesen Taten brilliert der sonst so gemütliche Mann. Ist er auch zurückhaltend was es angeht in die Schlacht zu ziehen, was nun schließlich auch nicht seine Aufgabe ist, so versteht er sich doch meisterlich darauf das Lager gegen anstürmende Bettlerscharen zu verteidigen, beherzt rauchend störende Fliegen...

Angar und Kalya

Gepostet by on Aug 28, 2016

Schon seit einigen Jahren ist Angar, der mächtige und umtriebige Krieger, nichtmehr aus dem Lager der Hirschfurten weg zu denken. Geboren als Angehöriger eines kleinen verschrobenen Bergvolkes zog er als junger Mann in die Welt hinaus, die daraufhin seine Heimat wurde. An vielen Küsten, ob im Norden oder Süden, trifft man jene die nur all zu gerne und stets Gutes über den Hünen zu berichten wissen. Dabei kann dieser Berg von einem Mann weit mehr als nur beste Gesellschaft am Lagerfeuer zu sein. Mit dem Bogen kommen lediglich Richard und Kenson an ihn heran, und schwingt Angar seine mächtige Hellebarde, jene totbringende Waffe die stets an seine Herkunft gemahnt, so...

Eric Donnerochse

Gepostet by on Aug 28, 2016

Einst ein gewichtiges Mitglied der ruhmreichen Fleischgarde, lüstete es Eric stets nach mehr. Mehr Kampf, mehr Ruhm, nicht zuletzt mehr Fleisch auf den Teller! Wo hätte er diesen Zielen besser nachkommen können als in der Truppe des Ritters zu Hirschfurten… Den grünen Wappenrock hat sich der Donnerochse längst verdient, denn seit Jahren begleitet er seinen Herrn auf Feldzüge und in Schlachten. Die Feinde fallen reihenweise unter den Schlägen seiner mächtigen Keule und oft schon reicht sein beherztes Auftreten um den Gegner einen Schritt zurückweichen zu lassen, denn gegen diesen Kampfkoloss zu bestehen ist wahrlich eine Frage des Mutes. Doch wie alle Helden in des Ritters Reihen hat auch Eric Donnerochse mehr...