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Horst

Horst

Dass es die wagemutigen Streiter des Ritters all die Jahre geschafft haben, ein vernünftiges Lager aufzuschlagen, bevor Sir Ulrich seinen Sappeur Horst für den Feldzug ins Land Mythodea verpflichten konnte, ist nahezu verwunderlich. Denn der gelernte Holzfäller, ein Urgestein der Hirschfurtner Lebensart, ist wirklich für jede anfallende Arbeit zu haben, sei es der Bau eines Zaunes, eines Fouragekarrens, von Sitzgelegenheiten und vielem mehr. In all diesen Taten brilliert der sonst so gemütliche Mann. Ist er auch zurückhaltend was es angeht in die Schlacht zu ziehen, was nun schließlich auch nicht seine Aufgabe ist, so versteht er sich doch meisterlich darauf das Lager gegen anstürmende Bettlerscharen zu verteidigen, beherzt rauchend störende Fliegen zu vertreiben und all jene an die Wand zu würfeln, die der Meinung sind, ein alter Mann sei leicht hinters Licht zu führen.

Wahrlich, Horst hat sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Standfeiler in des Ritters Lager gemausert, und auch wenn es Gerüchte gibt dass er, fremden Lehren verwegener Fleischgardisten folgend, zuweilen Willens sein soll, Befehle aufzuschieben um sogenannte „Gewerkschaftspausen“ einzuhalten, so ist seine Hand immer dort wo sie gebraucht wird um den Grünröcken des Ritters zu jenem Stil zu verhelfen, für den sie weit und breit gerühmt werden.

1 Kommentar

  1. Wahrlich, ein Mensch der Gemütlichkeit.
    Hoch lebe Horst!

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