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Gepostet by on Feb 26, 2014

Das Hirschfurtener Land

Das Hirschfurtener Land

Im Osten des Reiches liegt Hirschfurten, das größte und zugleich einzige Rittergut, dessen Herren direkt dem König unterstehen. Vom Süden, wo es an die Baronie Steinau grenzt bis zum Norden, wo die braunen Berge einen natürlichen Wall bilden, durchmisst es zwei und einen halben Tagesmarsch. Vom der Grenze zum Herzogtum Schwanenbergen im Westen bis zum großen Fluss in Osten sind es knapp zwei Tagesmärsche. Hier finden sich die drei großen Furten, dem das Land einst seinen Namen mitverdankte. Nur sie bieten die Möglichkeit, den großen Fluss zu überqueren und sind somit die einzige Verbindungsstelle zwischen dem Reich und den wilden Landen des Ostens.   Während das Land im Norden bergig und dicht bewaldet ist, wird es gen Süden merklich flacher und lichter. Der von Eichen und Buchen dominierte Mischwald wird hier oft von weitgestreckten Wiesen unterbrochen, auf denen sich Haasen und Rebhühner tummeln. Auch zeigt sich hier oft das scheue Rehwild und des nächstens sind Wildschweine allgegenwärtig. Der Herrscher über diese üppige Natur jedoch ist allein der edle Rothirsch,...

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Gepostet by on Feb 25, 2014

Die Hirschelmännchen

Die Hirschelmännchen

Einer althen Legende zufolge, treiben in Hirschfurten die sogenannten Hirschelmännchen zu Nacht ihr abentheuerliches Wesen. Kleine nackende Männchen mit Geweih – daher der Name – waren es, die allerhand Thaten: Brodbacken, waschen und dergleichen Hausarbeiten mehrere, so wird erzählt, doch hatte sie Niemand gesehen… Ein Dichter kleidete die Legende in Worte: Wie ist’s Hirschfurten doch vordem mit Hirschelmännchen so bequem! Denn war man müde, … man legte sich hin auf die Bank und pflegte sich. Da kamen bei Nacht, eh‘ man’s gedacht, die Männlein und schwärmten und klappten und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten und putzten und schabten – und eh die Mägde noch erwacht, war alles Tagwerk bereits gemacht!… Die Zimmerleute streckten sich Hin auf die Spän‘ und reckten sich. Indessen kam die Hirschelschar Und sah was da zu zimmern war. Nahm Meißel und Beil Und die Säg‘ in Eil; Und sägten und stachen Und hieben und brachen, Berappten Und kappten, Visierten wie Falken Und setzten die Balken… Eh sich’s der Zimmermann versah… Klapp,...

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Gepostet by on Feb 25, 2014

Über die Völker dieser Welt

Über die Völker dieser Welt

Seit jeher sind Orks die Feinde der Hirschfurtener. Immer wieder werden unschuldige Bauern, welche unter dem Schutze des Herrn von Hirschfurten stehen, von Ork-Horden überfallen, beraubt und gemordet. Einige Orks sogar wagten es, des Herrn Truppen anzugreifen. Nicht verwunderlich ist es also, dass der Hass, die Abscheu und auch die Angst vor Orks, tief in der Hirschfurtener Kultur verankert sind. So wird gerne ein Urahn des Herrn Ulrich von Hirschfurten zitiert: „Hütet Euch vor Feuer, Eis, starkem Wind und den Tieren die da Orken sind“. Orks bilden auch die Basis für viele Beleidigungen, so etwa „stinken wie ein Ork“, „Orkdumm“ und „wie ein Ork im Ballsaal“. Ebenso geprägt sind Kinderspiele wie „wer hat Angst vorm grünen Tier?“ und „Orkschlagen“. Man stelle sich nun das Entsetzen von uns tapferen hirschfurtener Recken vor, als wir das erste Mal das Lande Mythodea bereisten und dort feststellen mussten, dass Orks nicht nur unbehelligt sondern sogar respektiert wurden! Hätten wir nach hirschfurtener Brauch und Recht die Waffen gegen die Orks erhoben, so hätte man...

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