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Gepostet by on Aug 11, 2017

Das Furtenlied

Das Furtenlied

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt. Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein, die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain. Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo der große Fluss woget auf steinigem Weg An Klippen und Klüften sich windet der Steg. Wo der Wachtrupp schaut prüfend, der Feinde Gebar, die Pfeile wohl fliegen zu schrecken die Schar, Wo Krieger sich schicken mit fleißiger Hand |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr, wo’s singet und klinget den Göttern zur Ehr, wo das Echo der Lieder am Felsen sich bricht, der Finke laut schmettert im sonnigen Licht, wo der Handschlag noch gilt als das heiligste Pfand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo so wunderbar wonnig der Morgen erwacht, im blühenden Tale die Hirschburg mir lacht, Wo die Maiden so wahr und so treu und so gut, Ihr Auge so...

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Gepostet by on Dez 2, 2016

Der Glaube in Hirschfurten

Der Glaube in Hirschfurten

  Im religiösen Leben der Hirschfurtener treffen zwei Einflüsse aufeinander, die zwar verwand, aber dennoch verschieden sind. Zum einen der traditionelle Glaube der Urbevölkerung, in dem die alten Götter in den Bergen und Wäldern leben, Aspekte der umgebenden Natur wiederspiegeln und sowohl helfend als auch strafend in die Belange der Menschen eingreifen. Zum anderen der Glaube, den Harald I mit seinen Eroberern ins Land brachte, in dem die Götter, gleichwohl man sie als eben jene erkannte, die bereits verehrt wurden, in ihren himmlischen Hallen wohnen, der Allvater Odin über allen thronend, als mächtiger Heerführer, weiser Beschützer und gestrenger Richter. Die einfache Landbevölkerung und in Hirschfurten vor allem die Bewohner der alten, nördlichen Siedlung Brunsbach, hängen auch heute noch stark an ihren alten Bräuchen und religiösen Gewohnheiten. Dies ist zum einen sicher damit zu erklären, dass hier das Blut der Alten noch recht wenig fremde Einflüsse erfahren hat, zum anderen gebietet die Nähe zu den nördlichen Bergen, an deren Ausläufern das Dorf liegt, sowie die dichten umgebenden Wälder, sich auf...

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Gepostet by on Jul 5, 2014

Die Bündnisse Hirschfurtens

Die Bündnisse Hirschfurtens

  Das Land des Ulrich von Hirschfurten bildet die Grenze zu den barbarischen Reichen im Osten. Seit je her ist es seine Aufgabe die zivilisierten Ländereien zu schützen und so den Frieden im Mittelreich zu wahren. So haben sich in der Geschichte Hirschfurtens immer neue Bündnisse und Feden ergeben, von denen wir Euch hier berichten wollen.   Bündnisse   Die Zwerge des Nordens Ein-Meter-dreißig geballter Zwergenstahl aus den schroffen Bergen nördlich der fruchtbaren Hirschfurtener Lande kämpfen von nun an an der Seite Sir Ulrichs und seiner Helden. Nach langwierigen Verhandlungen gelang es dem klugen Sir Ulrich die Zwerge aus dem Norden von seiner edlen Queste zu überzeugen. Gemeinsam kämpfen sie jetzt gegen das widernatürliche Pack, dass Hirschfurten schon seit langem aus den Sümpfen bedroht. Auch bei der Befreiung Mythodeas wird die Abgesandte der tiefen Stadt unsere Helden unterstützen.   Die Fleischgarde Dieser mutige Haufen junger Recken gehört zu den engsten Verbündeten des Hirschfurtener Reiches. Ihr Anführer ist ein wahrer Haudrauf! Ihre Leidenschaft ist jedoch das Fleisch…als Braten, gegrillt, in...

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Gepostet by on Feb 26, 2014

Die Geschichte von Grit und Udareth

Die Geschichte von Grit und Udareth

oder Warum man sagt, in den Gewässern von Hirschfurten fließe Met   Es war im Sommer des Jahres des Ebers als jenseits des großen Flusses die Ostmenschen zum zweiten Mal mit einer großen Armee aufmarschierten um gegen das Furtenland zu ziehen und ins fruchtbare Kernland einzudringen. Mit ihnen waren Orks und Oger, Trolle und Wolfsreiter gekommen, und Unterstützung fanden sie auch bei den Ranzlern, jenen absonderlichen Sumpfbewohnern aus dem Süden. Viele tausend Köpfe zählte ihre Streitmacht und ihr Anführer war Ijadwech, der sich dritter Großkhan von Jur Arach nannte.   Dieser Übermacht entgegen standen König Harald II, der eilig seine Haustruppe von einhundert Kriegern zum großen Fluss geführt hatte und Udareth, der junge Dorfvorsteher von Brunsbach mit einem Dutzend wackerer Männer. Mit Leder und Stahl gerüstet sicherten man nun die drei großen Furten gegen ein Herüberdrängen der Feinde. Einige Wochen hielten die Tapferen schon stand, vereitelten jeden Versuch der Ostlinge über die Furten zu gelangen und sicherten so die Grenze. Die Verluste waren gering, denn die Orken, Oger und...

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Gepostet by on Feb 26, 2014

Die Ostlande

Die Ostlande

  Im Osten bildet der große Fluss die natürliche Grenze zu den Ostländern, einzig die drei Hirschfurten bieten die Möglichkeit einer Überquerung, da der Strom zu schnell und zu unberechenbar dahin fließt als dass eine Fähre in sicher queren oder gar eine Brücke errichtet werden könnte.   Auf der anderen Seite ist der Wald dicht und geht gen Norden in dunkle Tannen über, während sich südlich der Furten nach und nach der Mischwald zu unwegsamen Sumpfland wandelt. Alles was hier lebt ist vom bösen beseelt oder zumindest von recht seltsamer Natur.   Am harmlosesten mögen noch die Ranzler sein, jene schmutzigen Menschen die tief in den Sümpfen auf kleinen Inseln hausen und vom Fischfang oder der Jagd leben. Sie sind die Nachfahren Ausgestoßener, verurteilter Verbrecher oder von Überläufern aus den vergangenen Kriegen. Ein feiges Volk von geringer Zahl ohne Anführer und Gesetzt. Sie stellen keine Gefahr für die Grenze dar, stehen jedoch im Ruf, Frauen zu rauben, da sie selber nur wenige besitzen. Vorsicht ist daher im Umgang mit...

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Gepostet by on Feb 26, 2014

Das Hirschfurtener Land

Das Hirschfurtener Land

Im Osten des Reiches liegt Hirschfurten, das größte und zugleich einzige Rittergut, dessen Herren direkt dem König unterstehen. Vom Süden, wo es an die Baronie Steinau grenzt bis zum Norden, wo die braunen Berge einen natürlichen Wall bilden, durchmisst es zwei und einen halben Tagesmarsch. Vom der Grenze zum Herzogtum Schwanenbergen im Westen bis zum großen Fluss in Osten sind es knapp zwei Tagesmärsche. Hier finden sich die drei großen Furten, dem das Land einst seinen Namen mitverdankte. Nur sie bieten die Möglichkeit, den großen Fluss zu überqueren und sind somit die einzige Verbindungsstelle zwischen dem Reich und den wilden Landen des Ostens.   Während das Land im Norden bergig und dicht bewaldet ist, wird es gen Süden merklich flacher und lichter. Der von Eichen und Buchen dominierte Mischwald wird hier oft von weitgestreckten Wiesen unterbrochen, auf denen sich Haasen und Rebhühner tummeln. Auch zeigt sich hier oft das scheue Rehwild und des nächstens sind Wildschweine allgegenwärtig. Der Herrscher über diese üppige Natur jedoch ist allein der edle Rothirsch,...

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