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Gepostet by on Dez 2, 2016

Der Glaube in Hirschfurten

Der Glaube in Hirschfurten

  Im religiösen Leben der Hirschfurtener treffen zwei Einflüsse aufeinander, die zwar verwand, aber dennoch verschieden sind. Zum einen der traditionelle Glaube der Urbevölkerung, in dem die alten Götter in den Bergen und Wäldern leben, Aspekte der umgebenden Natur wiederspiegeln und sowohl helfend als auch strafend in die Belange der Menschen eingreifen. Zum anderen der Glaube, den Harald I mit seinen Eroberern ins Land brachte, in dem die Götter, gleichwohl man sie als eben jene erkannte, die bereits verehrt wurden, in ihren himmlischen Hallen wohnen, der Allvater Odin über allen thronend, als mächtiger Heerführer, weiser Beschützer und gestrenger Richter. Die einfache Landbevölkerung und in Hirschfurten vor allem die Bewohner der alten, nördlichen Siedlung Brunsbach, hängen auch heute noch stark an ihren alten Bräuchen und religiösen Gewohnheiten. Dies ist zum einen sicher damit zu erklären, dass hier das Blut der Alten noch recht wenig fremde Einflüsse erfahren hat, zum anderen gebietet die Nähe zu den nördlichen Bergen, an deren Ausläufern das Dorf liegt, sowie die dichten umgebenden Wälder, sich auf...

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Gepostet by on Sep 1, 2016

Die Beringer

Die Beringer

Oft ist die Sprache vom opulenten Lager der Hirschfurtener, der Ritter sei gar dekadent hört man, und „Speisen wie die Götter unterm Hirschbanner“ ist längst ein geflügelter Satz. Doch ist dies nicht die ganze Wahrheit, denn ein jeder, der in den letzten Jahren Ser Ulrichs Lager aufgesucht hat, musste feststellen, dass es sich um viel mehr handelt. Denn neben den Hirschfurten findet sich stets das nicht minder hübsch anzusehende Lager der Beringer, jener kühnen Truppe unter der Führung des Freiherrn Liam von Freyberg. Ein nicht geringer Teil der Geschichte des Schmausens und Föllens liegt hier begründet, waren es doch die Beringer, die erstmalig morgendliches Rührei mit Spreck und Spanferkelfleisch, deftige Eintöpfe oder gar Schokoladentorten auf den Feldzügen gegen die Verfemten ins Spiel brachten, und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Kampfkraft und Truppenmoral leisteten. Einst als Entsatz aus den Mittellanden nach Mythodea entsandt haben sich diese Streiter der Elemente in der Freienmark niedergelassen und sind dort längst heimisch. Das junge Beringen, ein verträumter kleiner Landstrich dessen fruchtbare Böden...

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Gepostet by on Aug 28, 2016

Horst

Horst

Dass es die wagemutigen Streiter des Ritters all die Jahre geschafft haben, ein vernünftiges Lager aufzuschlagen, bevor Sir Ulrich seinen Sappeur Horst für den Feldzug ins Land Mythodea verpflichten konnte, ist nahezu verwunderlich. Denn der gelernte Holzfäller, ein Urgestein der Hirschfurtner Lebensart, ist wirklich für jede anfallende Arbeit zu haben, sei es der Bau eines Zaunes, eines Fouragekarrens, von Sitzgelegenheiten und vielem mehr. In all diesen Taten brilliert der sonst so gemütliche Mann. Ist er auch zurückhaltend was es angeht in die Schlacht zu ziehen, was nun schließlich auch nicht seine Aufgabe ist, so versteht er sich doch meisterlich darauf das Lager gegen anstürmende Bettlerscharen zu verteidigen, beherzt rauchend störende Fliegen zu vertreiben und all jene an die Wand zu würfeln, die der Meinung sind, ein alter Mann sei leicht hinters Licht zu führen. Wahrlich, Horst hat sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Standfeiler in des Ritters Lager gemausert, und auch wenn es Gerüchte gibt dass er, fremden Lehren verwegener Fleischgardisten folgend, zuweilen Willens sein soll, Befehle aufzuschieben um sogenannte „Gewerkschaftspausen“ einzuhalten,...

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Gepostet by on Aug 28, 2016

Angar und Kalya

Angar und Kalya

Schon seit einigen Jahren ist Angar, der mächtige und umtriebige Krieger, nichtmehr aus dem Lager der Hirschfurten weg zu denken. Geboren als Angehöriger eines kleinen verschrobenen Bergvolkes zog er als junger Mann in die Welt hinaus, die daraufhin seine Heimat wurde. An vielen Küsten, ob im Norden oder Süden, trifft man jene die nur all zu gerne und stets Gutes über den Hünen zu berichten wissen. Dabei kann dieser Berg von einem Mann weit mehr als nur beste Gesellschaft am Lagerfeuer zu sein. Mit dem Bogen kommen lediglich Richard und Kenson an ihn heran, und schwingt Angar seine mächtige Hellebarde, jene totbringende Waffe die stets an seine Herkunft gemahnt, so sollten Untote und Gezücht lieber schleunigst das Weite suchen… Seit dem zweiten Kelriothar-Feldzug reist der begnadete Lebemann jedoch nicht länger alleine. Eine junge Kenderin namens Kalya Berrybane, ein freches Wesen von übermäßiger Neugierde, hat sich ihm angeschlossen und weicht nur selten von seiner Seite. Obgleich es so manchem zuweilen in den Fingern juckt, dem Mädchen Anstand und das rechte Verhalten einzubläuen, hat sie...

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Gepostet by on Aug 28, 2016

Eric Donnerochse

Eric Donnerochse

Einst ein gewichtiges Mitglied der ruhmreichen Fleischgarde, lüstete es Eric stets nach mehr. Mehr Kampf, mehr Ruhm, nicht zuletzt mehr Fleisch auf den Teller! Wo hätte er diesen Zielen besser nachkommen können als in der Truppe des Ritters zu Hirschfurten… Den grünen Wappenrock hat sich der Donnerochse längst verdient, denn seit Jahren begleitet er seinen Herrn auf Feldzüge und in Schlachten. Die Feinde fallen reihenweise unter den Schlägen seiner mächtigen Keule und oft schon reicht sein beherztes Auftreten um den Gegner einen Schritt zurückweichen zu lassen, denn gegen diesen Kampfkoloss zu bestehen ist wahrlich eine Frage des Mutes. Doch wie alle Helden in des Ritters Reihen hat auch Eric Donnerochse mehr zu bieten als reine Kampfeswut. Wenn der Feind seine blutigen Wunden leckt hilft der stämmige Mann im Feldlager wo immer er gebraucht wird, und zieht zuweilen einen ganzen Fourage-Karren wenn es sein muss. Dies führt ihn dann auch an sein letztes großes Ziel heran, denn man sagt, im Lager Hirschfurtens speist man besser als an des Archonten Karls Tafel, …und...

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