Pages Menu
Categories Menu

Gepostet by on Aug 10, 2018

Sieg und Verrat!

Mein guter Freund und Weggefährte in finsterer Stunde, nehmt meinen Gruß aus der Ferne und wisset, dass mich nicht sehnlicher bewegt, denn der Gedanke, alsbald in unser friedliches Reich zurück zu kehren. Vieles ist geschehen auf diesem Feldzug und gerne bitte Ich Euch schon jetzt, alsbald den starken Met bereit zu stellen, auf dass Ich es Euch vor dem Kamin ausführlich zu berichten vermag bei einem gutem Trunke. Doch will Ich mich vorab nicht in Schweigen hüllen, denn zu groß ist das Erreichte und zu erschütternd das Erlebte. Ja, wir haben gesiegt. Nachdem wir unter blutigem Tribut das Monster Kor’zuhl-et4 im vergangenen Jahr vernichten konnten, ist nun auch der mächtigste unter den Herolden, Shey ksun Aret gefallen. Mebreth, die Hexe der Pestilenz wurde getötet und die Negatoren sind nicht mehr. Naja, und die verderbte Spiegelwelt ist wohl auch endgültig untergegangen. Obgleich meine Klinge niemanden der genannten zu verletzen vermochte, so haben auch wir unseren Anteil am Siege erstritten. Denn waren es nicht die Krieger des Blutpaktes, die stets mit...

Mehr

Gepostet by on Sep 2, 2017

Der Pakt erhebt sich!

Der Pakt erhebt sich!

Mein alter Freund, Ich grüße Euch aus fernen Landen. Denn nach wie vor befinde Ich mich in Mythodea. Gerade wollte Ich beginnen, Euch von dem zu berichten, was sich auf dem Feldzug gen Weltenschmiede zugetragen, da eilte ein Soldat in mein Gemach, außer sich vor Aufregung und einen Brief mit sich tragend. Wohl mein treuer Gefährte, der Brief war mit einem jener Boten gekommen, die auf finsteren Schwingen solche Nachrichten tragen, in denen es um nichts geringeres geht als die Herausforderung des Schicksals selbst. Der Pakt wurde gerufen, denn dunkle Wolken sind aufgezogen und künden von einem Winter, in dem das Wort der Klinge weichen wird. Aus keinem geringeren Grund hat Finan, Hochkönig der Bracar Keltoi, seine Raben gesandt, als die Streiter zusammen zu rufen. Und die Streiter werden dem Ruf folgen, denn ein eherner Eid bindet jene, die das Blutbanner tragen. Ich trage es, und gemeinsam mit meinen Schwurmannen und Maiden, meinen Soldaten und all den kräftigen Händen, die ihren Dienst unter meinem Banner verrichten, werde Ich erfüllen...

Mehr

Gepostet by on Aug 30, 2017

Für die Gefallenen, für die Karawaner!

Für die Gefallenen, für die Karawaner!

Hat sich der Mensch verstiegen wenn er sein Schicksal selbst bestimmt oder führt der Mut, das zu tun was nur den Göttern ansteht, erst zu wahrer Größe? Fragen die sich ein jeder von uns auf diesem Feldzug einmal mehr gestellt hat. Denn einige wenige haben beschlossen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und das Leben welches ihnen gegeben wurde mit selbstgeführter Klinge zu beenden. Die Männer von denen die Rede ist haben, gemeinsam mit ihren Gefährten im Bunde, dem Pakt des Blutes und der Eisernen Faust mehr Ruhm gebracht als all jene, die gestritten und ihr Leben erhalten haben. Sie haben ihre Namen unsterblich werden lassen und eine Tat vollbracht, die ihr Andenken höher ehrt als Tausend erschlagene Untote. Ihnen ist es zu verdanken, dass Kor’zuhl-et, ein gottgleiches Wesen aus den alten Zeiten Mythodeas vom Angesicht Mitraspheras getilgt werden konnte. Mit der Kraft ihres Blutes haben sie seiner Existenz ein Ende gesetzt und jener auserwählten Klinge dazu verholfen, die Seele des Urzweiflers zu sprengen. Ja, gesprengt haben...

Mehr

Gepostet by on Aug 11, 2017

Das Furtenlied

Das Furtenlied

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt. Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein, die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain. Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo der große Fluss woget auf steinigem Weg An Klippen und Klüften sich windet der Steg. Wo der Wachtrupp schaut prüfend, der Feinde Gebar, die Pfeile wohl fliegen zu schrecken die Schar, Wo Krieger sich schicken mit fleißiger Hand |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr, wo’s singet und klinget den Göttern zur Ehr, wo das Echo der Lieder am Felsen sich bricht, der Finke laut schmettert im sonnigen Licht, wo der Handschlag noch gilt als das heiligste Pfand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo so wunderbar wonnig der Morgen erwacht, im blühenden Tale die Hirschburg mir lacht, Wo die Maiden so wahr und so treu und so gut, Ihr Auge so...

Mehr

Gepostet by on Dez 2, 2016

Der Glaube in Hirschfurten

Der Glaube in Hirschfurten

  Im religiösen Leben der Hirschfurtener treffen zwei Einflüsse aufeinander, die zwar verwand, aber dennoch verschieden sind. Zum einen der traditionelle Glaube der Urbevölkerung, in dem die alten Götter in den Bergen und Wäldern leben, Aspekte der umgebenden Natur wiederspiegeln und sowohl helfend als auch strafend in die Belange der Menschen eingreifen. Zum anderen der Glaube, den Harald I mit seinen Eroberern ins Land brachte, in dem die Götter, gleichwohl man sie als eben jene erkannte, die bereits verehrt wurden, in ihren himmlischen Hallen wohnen, der Allvater Odin über allen thronend, als mächtiger Heerführer, weiser Beschützer und gestrenger Richter. Die einfache Landbevölkerung und in Hirschfurten vor allem die Bewohner der alten, nördlichen Siedlung Brunsbach, hängen auch heute noch stark an ihren alten Bräuchen und religiösen Gewohnheiten. Dies ist zum einen sicher damit zu erklären, dass hier das Blut der Alten noch recht wenig fremde Einflüsse erfahren hat, zum anderen gebietet die Nähe zu den nördlichen Bergen, an deren Ausläufern das Dorf liegt, sowie die dichten umgebenden Wälder, sich auf...

Mehr