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Gepostet by on Sep 2, 2017

Der Pakt erhebt sich!

Der Pakt erhebt sich!

Mein alter Freund, Ich grüße Euch aus fernen Landen. Denn nach wie vor befinde Ich mich in Mythodea. Gerade wollte Ich beginnen, Euch von dem zu berichten, was sich auf dem Feldzug gen Weltenschmiede zugetragen, da eilte ein Soldat in mein Gemach, außer sich vor Aufregung und einen Brief mit sich tragend. Wohl mein treuer Gefährte, der Brief war mit einem jener Boten gekommen, die auf finsteren Schwingen solche Nachrichten tragen, in denen es um nichts geringeres geht als die Herausforderung des Schicksals selbst. Der Pakt wurde gerufen, denn dunkle Wolken sind aufgezogen und künden von einem Winter, in dem das Wort der Klinge weichen wird. Aus keinem geringeren Grund hat Finan, Hochkönig der Bracar Keltoi, seine Raben gesandt, als die Streiter zusammen zu rufen. Und die Streiter werden dem Ruf folgen, denn ein eherner Eid bindet jene, die das Blutbanner tragen. Ich trage es, und gemeinsam mit meinen Schwurmannen und Maiden, meinen Soldaten und all den kräftigen Händen, die ihren Dienst unter meinem Banner verrichten, werde Ich erfüllen...

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Gepostet by on Aug 30, 2017

Für die Gefallenen, für die Karawaner!

Für die Gefallenen, für die Karawaner!

Hat sich der Mensch verstiegen wenn er sein Schicksal selbst bestimmt oder führt der Mut, das zu tun was nur den Göttern ansteht, erst zu wahrer Größe? Fragen die sich ein jeder von uns auf diesem Feldzug einmal mehr gestellt hat. Denn einige wenige haben beschlossen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und das Leben welches ihnen gegeben wurde mit selbstgeführter Klinge zu beenden. Die Männer von denen die Rede ist haben, gemeinsam mit ihren Gefährten im Bunde, dem Pakt des Blutes und der Eisernen Faust mehr Ruhm gebracht als all jene, die gestritten und ihr Leben erhalten haben. Sie haben ihre Namen unsterblich werden lassen und eine Tat vollbracht, die ihr Andenken höher ehrt als Tausend erschlagene Untote. Ihnen ist es zu verdanken, dass Kor’zuhl-et, ein gottgleiches Wesen aus den alten Zeiten Mythodeas vom Angesicht Mitraspheras getilgt werden konnte. Mit der Kraft ihres Blutes haben sie seiner Existenz ein Ende gesetzt und jener auserwählten Klinge dazu verholfen, die Seele des Urzweiflers zu sprengen. Ja, gesprengt haben...

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Gepostet by on Aug 11, 2017

Das Furtenlied

Das Furtenlied

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt. Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein, die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain. Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo der große Fluss woget auf steinigem Weg An Klippen und Klüften sich windet der Steg. Wo der Wachtrupp schaut prüfend, der Feinde Gebar, die Pfeile wohl fliegen zu schrecken die Schar, Wo Krieger sich schicken mit fleißiger Hand |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo die Schwerter man schmiedet dem Lande zur Wehr, wo’s singet und klinget den Göttern zur Ehr, wo das Echo der Lieder am Felsen sich bricht, der Finke laut schmettert im sonnigen Licht, wo der Handschlag noch gilt als das heiligste Pfand, |:da ist meine Heimat, mein Hirschfurtner Land.:| Wo so wunderbar wonnig der Morgen erwacht, im blühenden Tale die Hirschburg mir lacht, Wo die Maiden so wahr und so treu und so gut, Ihr Auge so...

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Gepostet by on Dez 2, 2016

Der Glaube in Hirschfurten

Der Glaube in Hirschfurten

  Im religiösen Leben der Hirschfurtener treffen zwei Einflüsse aufeinander, die zwar verwand, aber dennoch verschieden sind. Zum einen der traditionelle Glaube der Urbevölkerung, in dem die alten Götter in den Bergen und Wäldern leben, Aspekte der umgebenden Natur wiederspiegeln und sowohl helfend als auch strafend in die Belange der Menschen eingreifen. Zum anderen der Glaube, den Harald I mit seinen Eroberern ins Land brachte, in dem die Götter, gleichwohl man sie als eben jene erkannte, die bereits verehrt wurden, in ihren himmlischen Hallen wohnen, der Allvater Odin über allen thronend, als mächtiger Heerführer, weiser Beschützer und gestrenger Richter. Die einfache Landbevölkerung und in Hirschfurten vor allem die Bewohner der alten, nördlichen Siedlung Brunsbach, hängen auch heute noch stark an ihren alten Bräuchen und religiösen Gewohnheiten. Dies ist zum einen sicher damit zu erklären, dass hier das Blut der Alten noch recht wenig fremde Einflüsse erfahren hat, zum anderen gebietet die Nähe zu den nördlichen Bergen, an deren Ausläufern das Dorf liegt, sowie die dichten umgebenden Wälder, sich auf...

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Gepostet by on Sep 1, 2016

Die Beringer

Die Beringer

Oft ist die Sprache vom opulenten Lager der Hirschfurtener, der Ritter sei gar dekadent hört man, und „Speisen wie die Götter unterm Hirschbanner“ ist längst ein geflügelter Satz. Doch ist dies nicht die ganze Wahrheit, denn ein jeder, der in den letzten Jahren Ser Ulrichs Lager aufgesucht hat, musste feststellen, dass es sich um viel mehr handelt. Denn neben den Hirschfurten findet sich stets das nicht minder hübsch anzusehende Lager der Beringer, jener kühnen Truppe unter der Führung des Freiherrn Liam von Freyberg. Ein nicht geringer Teil der Geschichte des Schmausens und Föllens liegt hier begründet, waren es doch die Beringer, die erstmalig morgendliches Rührei mit Spreck und Spanferkelfleisch, deftige Eintöpfe oder gar Schokoladentorten auf den Feldzügen gegen die Verfemten ins Spiel brachten, und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Kampfkraft und Truppenmoral leisteten. Einst als Entsatz aus den Mittellanden nach Mythodea entsandt haben sich diese Streiter der Elemente in der Freienmark niedergelassen und sind dort längst heimisch. Das junge Beringen, ein verträumter kleiner Landstrich dessen fruchtbare Böden...

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